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www.myspace.com/schubertisnotdead
CD 1 Winterreise
01 Lofi Bohème - Corneja (Die Krähe)
02 Laokoongruppe - Die Nebensonnen
03 ZLAN - Irrlicht
04 Soap&Skin - Im Dorfe
05 Vera, Chuck & Dave - Gute Nacht
06 Man And Mountain - The Inn (Das Wirtshaus)
07 Mondorobs - Mit meinen heißen Tränen (Erstarrung)
08 Supernachmittag - Die Wetterfahne
09 R.O.L. - Der Lindenbaum
10 Portnoy - Der Leiermann
11 Juergen Berlakovich - Der Wegweiser
CD 2 schubert is not dead
01 Bender - Nacht und Träume
02 Andromedeus - Das Grab
03 David Lipp & die Liebe - Der Erlkönig
04 Forenbacher&The Bisons - Cradle Song
05 Rewolfinger - Good Rest, Sleep Well
06 Gruppe aus dem Tartarus - Mr.Kunst (An die Musik)
07 eloui - Der Tod und das Mädchen
08 Herbert Weixelbaum - Der Jüngling und der Tod
09 Der Schwimmer - Litanei auf das Fest Allerseelen
10 Thomas Pfeffer - Nachthelle
11 Lassos Mariachis - An Emma, das Mädchen aus der Fremde
12 The Wichita - Der Neugierige
13 Clemens Haipl - Die Forelle
14 MANN ÜBER BORD! - Cottage Burner
15 Martin Klein - Heilig ist der Herr
16 Lumen - Ave Maria
17 Roedelius - Kupelwieserwalzer revisited
Konzept: Wolfgang Pollanz
Assistenz: Robert Zirngast
Speziellen Dank für die Idee: Martin "Wuggi" Dopler
Mastering: Rupert Metnitzer im Electric Audio Studio, Graz
Grafik: Klaus Mitter
pumpkin records
pump 21-2007
www.trost.at
www.myspace.com/pumpkinrec
4 Songs als audiostream:
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Reviews
Heimischer Pop- und Elektronik-Underground versucht sich auf zwei CDs an teilweise heftigen und radikalen Neudeutungen von Liedern Franz Schuberts. Unter den Beteiligten vielversprechende Newcomer wie die Laokoongruppe (Die Nebensonnen), Soap & Skin (Im Dorfe) oder der sonst eher vom Kabarett bekannte FM4-Mann Clemens Haipl (Die Forelle) - aber auch der 1934 geborene, große deutsche Elektronikpionier Hans Joachim Roedelius (Cluster, Harmonia ...) mit einer unter die Haut gehenden Bearbeitung des Kupelwieserwalzers. Aufgrund seiner durchwirkten Qualität ein den Hörer ziemlich herausforderndes Projekt.
Christian Schachinger im Standard
Eine Schubertiade der anderen Art: Wolfgang Pollanz - Kopf des in Wies heimischen Kulturvereins Kürbis - hat 28 Kleinunternehmen heimischen Querdenker-Pops geladen, um dem Komponisten der Romantik einen alternativen Grabstein in Form einer Doppel-CD zu meißeln. Neben den bekannten Pollanz-Lieblingen wie Portnoy, Der Schwimmer, Lassos Mariachis oder Clemens Haipl - die bereits auf Kompilationen wie "1967" oder "Heimat" vertreten waren - erweitern dieses Mal Debütanten wie Soap & Skin oder Lofi Bohème den reizenden Reigen. So manches Stück ist dem guten Schubert höchstens noch im Geiste verbunden, von komödiantischen Ausformungen wird jedenfalls respektvoll Abstand genommen, den einen oder anderen beutelt's bei seinem Beitrag wie Schubert mit der Syphilis. Vielleicht war's auch Typhus. Ein erlauchtes Sammelsurium, das nicht nur Respekt erweist, sondern diesen auch verdient.
Tiz Schaffer im Steiermark-Falter
Franz Schubert wird jungen Klassikskeptikern gerne als Einstiegshilfe empfohlen und seiner scönen Lieder wegen bisweilen sogar als Vorläufer des Popsongs angepriesen. Leichter als über die Originale könnte der zugang zu Schuberts Werk mit diesem Sampler fallen, auf dem 28 Vertreter des alternativen österreichischen Musikschaffens ausgewählte Lieder des Komponisten sehr freien Neudeutungen unterziehen. Wie bei derlei Projekten üblich, ist der Schräglagen- und Nervensägenfaktor nicht ganz unbeträchtlich; die spannenden bis wirklich guten Schubert-Interpretationen uberwiegen unterm Strich aber klar.
Gerhard Stöger im Wien-Falter
Wer dachte, dass Schubert nur etwas für das oft angestaubte Repertoire des Wiener Konzerthauses oder des Musikvereins ist, wird mit dem Sampler aus dem Hause pumpkin records eines besseren belehrt. Auf zwei CDs zollen 28 VertreterInnen des alternativen österreichischen Musiklebens dem romantischen Genie Franz Schubert ihren ganz persönlichen Tribut, und so manche Liebeserklärung ist auch dabei. Die erste CD ist dem Liederzyklus »Die Winterreise« gewidmet, hier stechen die DebütantInnen Lofi Bohème mit »Corneja (Die Krähe)« und Soap&Skins fragile Interpretation von »Im Dorfe« besonders heraus. Radiotauglich erweist sich jedenfalls »The Inn (Das Wirtshaus)« von Man and Mountain. CD 2 ist ein ziemlich durchwachsenes Sammelsurium - Geschmäcker sind bekanntlich und zum Glück verschieden. Die Liebeserklärung Elouis (»Der Tod und das Mädchen«) geht zweifellos unter die Haut, morbid und erotisch zugleich. Auch »Good Rest, Sleep Well«, die Würdigung der Gruppe Rewolfinger ist ein Kleinod der besonderen Art. Schubert is not dead, he is offenbar POP!
Anna Steiden/SKUG
Nicht alle Stücke auf der Doppel-CD hätten unbedingt das Licht der Welt erblicken müssen, doch die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden - so soll es sein. In Summe lohnt sich die Anschaffung dieses Tonträgers, speziell für Liebhaber der sanften Klänge und schönen Worte. Haubentauchers Favoriten: Soap&Skin - Im Dorfe, R.O.L. - Der Lindenbaum und vor allem David Lipp & die Liebe - Der Erlkönig. Letzteres hat Hitpotenzial. FM4 hörst du mich?
www.haubentaucher.at
Jeden Morgen begann er nach dem Aufstehen mit dem Komponieren, aß um zwei Uhr, ging spazieren, wandte sich dann erneut der Komposition zu oder besuchte Freunde. Und nein - hier geht’s nicht um Nick Cave, über den man ähnliches zu berichten weiß, sondern um einen wesentlichen Vertreter der romantischen Musik.
Die Frage also, ob man Franz Schubert in einen popmusikalischen Kontext transferieren könne, ist biografisch schon mal eindeutig mit ja zu beantworten. Und musikalisch? Das versucht der neueste Tonträger aus dem Hause pumpkin records zu beantworten, der - nach bewährter Manier - eine Vielzahl zeitgenössischer Interpretationen schubertschen Liedguts versammelt. 28 Tracks, aufgeteilt auf zwei CDs sind auf schubert is not dead zu hören. Darunter natürlich die eine oder andere eher unentspannte Herangehensweise, doch auch wahre Kleinode sind zu entdecken: Etwa von Soap & Skin, Bender, Forenbacher & The Bisons, Rewolfinger, Der Schwimmer oder den Lassos Mariachis. Fazit also: Ja, "Die Forelle" kann man auch heute noch singen!
www.korso.at
