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  • Der varreckte Hof

    Stubenoper von Georg Ringsgwandl

    Mittwoch, 26.06 2019 bis Sonntag, 14.07 2019

Bezahlt wird nicht

Datum: Freitag, 04.03 2005 20:15 Uhr bis Donnerstag, 17.03 2005 00:00 Uhr
Ort: Theater im Kürbis, Theatereigenproduktion
Dario Fo Eine Farce als Anleitung zur Selbsthilfe

Weil alles teurer wird und das Wirtschaftsgeld nicht reicht, nehmen sich Antonia und Margherita einfach was sie brauchen. Da die ehrlichen Ehemänner aber kein Verständnis für ihre diebischen Hausfrauen aufbringen, greifen diese zur Selbsthilfe und täuschen Polizei und Männer mit plötzlicher Schwangerschaft. Aber die heiße Ware lässt sich nicht ganz ohne Verwicklungen verstecken und so nehmen die unerwarteten Verwechslungen in rasendem Tempo zu. Zweifellos eine urkomische Farce zum Ablachen, die man einfach sehen muss.

Folgende Vorstellungen müssen krankheitsbedingt leider ABGESAGT werden:

  • Premiere: Freitag, 25. Feber 2005
  • Samstag, 26. Feber 2005
  • Mittwoch 2. März 2005

NEUE PREMIERE:

  • Freitag, 4. März 2005
  • Weitere Aufführungen:
  • Freitag 4. März
  • Samstag 5. März
  • Mittwoch 9. März
  • Freitag 11. März.
  • Samstag 12. März

Zusatzvorstellungen:

  • Donnerstag 10. März - Ausverkauft
  • Dienstag 15. März
  • Mittwoch 16. März - Ausverkauft
  • Donnerstag 17. März

Mitwirkende:

  • Antonia Marie-Luise Kremser
  • Margherita Hanna Kremser
  • Giovanni Michael Sußmann
  • Luigi Franz Fenninger
  • Wachtmeister Peter Eisner
  • Regie: Hans Noack
  • Regieassistenz u. Bühne: B.Diem-Fischer
  • Musik: Gerd Noack
  • Technik: Hannes Ribul
  • Choreografie: Petra Palko

Dario Fo

geb. 1926, studierte in Mailand Malerei u. Architektur und gründete 1970 mit seiner Frau Franka Rame die Theatergruppe "Compagnia Fo-Rame" mit der er durch ganz Italien tingelte. Das Theaterkollektiv verschreibt sich dem "Theater der Provokation" und hat immer wieder Probleme mit Zensur und Polizei. Dario Fo wird einige Male auf offener Bühne verhaftet.

Die Farce "Non si paga" entstand im Sommer 1974 und wurde in enger Zusammenarbeit mit Fabriksarbeitern aus Mailand erarbeitet.

Zitate Dario Fo:

"Es ist sinnlos, eine fatale Situation im Theater zu beweinen. Vielmehr soll uns das Gelächter helfen, einen Denkprozess in unserem Gehirn einzuleiten, der uns zum Handeln bringt."

"Als wir diese Komödie schrieben, wollten wir unsere Fantasie bis zum Exzess spielen lassen. Wir haben Voraussagen gemacht, die zu jener Zeit als Polit-Fiktion erschienen. Doch dann hat die Wirklichkeit uns nicht nur kopiert, sondern auch erheblich überholt."

"Das Volkstheater als Ganzes verlangt, dass das Publikum einbezogen wird. Bei uns bleibt kein Trick, der auf der Bühne angewandt wird, unerklärt."

 

Pressestimmen:

"Neuauflage der Arbeiter-Ausbeutung

Mit der sozialkritischen Farce "Bezahlt wird nicht" nahm Dario Fo die wirtschaftlichen Missstände während des Kommunismus aufs Korn. Für die Produktion im Wieser Theater im Kürbis spann Regisseur Hans Noack Fos Kritik an der staatlich geregelten Ausbeutung der Arbeiter weiter und zeigte mit zynischen, neu gedichteten Liedern bemerkenswerte Parallelen zur gegenwärtigen Situation in Österreich auf. Auch das Kürbis-Ensemble überzeugte: Neben den soliden Darbietungen von Marie-Luise Kremser, Franz Fenninger und Hanna Kremser stachen Michael Sußmann mit überzeugender Präsenz und der wandelfähige Peter Eisner, der alle Staatsorgane sowie eine schrullige Deus-ex-machina-Großmutter spielte, hervor."

(Kronen Zeitung 6.3., Tobit Schweighofer)

"Bargeldloser Einkaufstag

Selbsthilfe ist angesagt in Schmalhans-Zeiten.

WIES. Die Preise sind am Zenit, der Arbeitsmarkt ist am Boden. Was 1974 als "Polit-Fiktion" galt, hat die Realität längst eingeholt. Kein Wunder, dass Dario Fos "Bezahlt wird nicht" wie eh und je ankommt. Hans Noack ließ sich im weststeirischen Dachbodentheater zahlreiche Gags einfallen und Gerd Noack aktuelle Couplets für die temporeiche Selbsthilfe-Farce. Antonia (Marie-Luise

Kremser) hat im Supermarkt kräftig zugelangt, ohne dabei das Haushaltsbudget zu schmälern. Aber der wahre Skandal sind die Verhältnisse, führt die flotte Crew dem Publikum vor Augen. Einen Überfall wert!"

(Kleine Zeitung 7.3., E. Willgruber-Spitz)