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    malen, pinseln, klecksen, zeichnen, schmieren, ski...

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Herbstlese 2014

Datum: Freitag, 26.09 2014 - 18:30 Uhr
Ort: Schilcherei Jöbstl, Am Schilcherberg 1, 8551 Wernersdorf bei Wies
Musik und Literatur in der Schilcherei Jöbstl

Alexa Wild, Foto: Edition Keiper

Wolfgang Pollanz, Foto: Rudi Ferder

Norb Payr & Band, Foto: Norb Payr

ab 18h30: Kastanien und Sturm

ab 19h30: Lesungen und Musik

 

Bereits zum sechsten Mal findet das Format „Herbstlese“ statt, zum vierten Mal in der Schilcherei Jöbstl in Wernersdorf. Wie schon im Vorjahr gibt es eine Zusammenarbeit mit der Grazer Edition Keiper.

Lesungen: Alexa Wild und Wolfgang Pollanz

Musik: Norb Payr & Band (mit Ed Schnabl/Mandoline und Gernot Feldner/Orgel)

 

Alexa Wild liest aus "Schwarze Nebel, weiße Hände" (Edition Keiper, 2014)

»Schwarze Nebel, weiße Hände« schildert den beeindruckenden Überlebenskampf des staatenlosen Luca im steirisch-slowenischen Grenzgebiet, das vor dem Ersten Weltkrieg jahrhundertelang vereint und danach seines traditionellen Hinterlandes beraubt war. Eine menschliche wie wirtschaftliche Katastrophe für die gemischtsprachige Bevölkerung. Luca wuchs in einer Keusche ohne Strom und ohne Wasser, ohne Straße, zwischen Partisanen und SS auf. Anders als seine Mutter, Schulkollegen und Bekannte hat er die Gräuel überlebt. Trotz schrecklichster Vergangenheit in bitterster Not bestimmen Freude und Gelassenheit bis heute sein Leben.

 

Wolfgang Pollanz liest aus "Die Undankbarkeit der KInder" (Edition Keiper, 2014)

Souverän bewegt sich Wolfgang Pollanz zwischen den Literaturgenres und legt nach einem zweisprachigen Gedichtband, einem Roman und einer kenntnisreichen Hommage an 33 ausgewählte Pop-Songs nun einen Band mit Erzählungen vor, in dem er sich erneut als Vielgereister mit einem ausgeprägten Gespür für die Nuancen des menschlichen Seins erweist. Wir begegnen dem Erzähler als Lokalbetreiber in Berlin, als einem mit sich und der Welt hadernden Fotografen, als psychisch Gefangenem im Haus der verstorbenen Großmutter, als Teil eines schräg-skurrilen Familiengefüges oder als gescheitertem Gründer einer Musikband; wir sind bass erstaunt, wenn wir von Runterholen und Onanieren und Wichsen und Pickeln auf der Vorhaut lesen, und irgendwie erleichtert, wenn in der nächsten Geschichte sich die Lichter von Trogir wie glitzernde Glasperlen im Meer spiegeln. Spätestens, wenn der Erzähler sich als Hypochonder outet und uns mit allen möglichen – vor allem aber unmöglichen – Ängsten konfrontiert, wird klar, warum Pollanz diesem Erzählband die Feststellung vorausschickt: „Alle Personen, auch der Ich-Erzähler, sind völlig frei erfunden und alle Geschichten an den Haaren herbeigezogen.“

 

Zur Schilcherei Jöbstl