"Es klingelt kein Glöckchen, es rieselt kein Kunstschnee auf Plastikgrün und es glitzert kein Lametta – im Kürbis in Wies "weihnachtet" es anders. Vor und hinter 24 alten, verstaubten Fensterflügel in unterschiedlicher Größe erzählen die Akteure Stefan Eisner, Elisabeth Schuiki sowie Laura Thomann in Nina Ortners abwechselnden Lichtinstallationen Geschichten, tragen Gedichte vor, die – so unterschiedlich sie auch sein mögen – etwas mit Weihnachten im weitesten Sinn zu tun haben. Als exzellente Harfenistin erweist sich Julia Gruber, die mit Maria Posch und deren begleitenden Zwischentexte die Zuschauer durch den Abend geleitet.
Es sind ernste, aber auch amüsante Texte, die von unbekannten, aber auch bekannten Autoren wie Rilke, Brecht, Ringelnatz, Turrini oder von Senta Berger stammen, die von Karl Posch, von dem auch die Zwischentexte stammen, für diese vorweihnachtliche Adventcollage ausgewählt wurden. Von ihm stammt auch die Idee zu dieser Kürbis-Produktion, die ganz seine Handschrift trägt: feinsinnig gekonnt – einfach empfehlenswert!"
(Weisi, Weststeirische Rundschau, 7. Dezember 2023)