couscous - trans

€ 14,00

CD pump 68-2013

Als „schmutzige industrielle Revolution in den weißen Räumen der Laptopmusik“ (Falter) wurde das erste COUSCOUS-Album bei seinem Erscheinen 2006 begrüßt. Das ist einige Jahre her, und auch wenn die neue Platte TRANS der ersten bei oberflächlichem Hinschauen erstaunlich ähnelt – ihre Hülle wurde einfach grob überklebt – sind die Unterschiede nicht zu übersehen. Kulturelle Übersetzungsfehler bilden den Nährboden für die Saat von Couscous –Missverständnisse und Neukombinierung von auditiven und visuellen Bruchstücken im Stadtraum, die von Müll, traditionellem Instrumentarium bis zur Filmgrafik reichen. Seit 2006 realisiert das Quartett ihre eigene Filmmusik, ihren eigenen Musikfilm. Fünfter, gleichberechtigter und in seinen Beiträgen unkontrollierbarer „Mitspieler“ ist der kräftig vernehmbare O-Ton der Projektionen von Alltagsbeobachtungen zwischen Ottakring, Wien und Murud, Maharashtra. Der Kamerablick aus dem Bus- oder Zugfenster, auf Kräne und Müllwägen fängt Alltagsroutinen und immer neue Mikro-Zufallsdramen ein. Maschinen, Lärm und Geräuschkulissen dieser Filme werden auch auf Platte aufgegriffen und übersetzt. Besetzung: Martin Max Offenhuber: Kamera, Samples, Ektar, Harmonium, Banglama Saz, E-Tambura, Ghosttubes. Thomas Binder-Reisinger: Videosystem, E-Guitar, Feedback, Delay-Bass. Andreas Ledl: E-Bass, Qarqba, Klarinette. Ralph Wakolbinger: Schlagzeug, Perkussionsinstrumente. + Boris Hauf: Baritonsaxophon. Links: klingt.org.jokebux Homepage bei klingt.org
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