TARE - Fat Bird Don’t Fly

20,00 €
pump 115-2020

Mit einem Goodbye wird man in das Debutalbum "fat bird don’t fly" von TARE hineingebeten. Der Ton ist ein dunkler, die Geschwindigkeit entschleunigt, so als ob man dadurch tiefer in die Textur der Stücke eindringen könnte.

Reduktion und Destillation des Song-Material bilden die Arbeitsweise des von Klaus Wohlgemuth (u.a. FRAGMENTS OF AN EMPIRE, TIGER FAMILY, SPRING AND THE LAND, ČATTA/WOHLGEMUTH) produzierten Albums, das sich formal zwischen den Übergängen in- und außerhalb der Tradition des Liedes bewegt. Die Aufnahme führt dabei die Stimme ganz nah ans Mikrofon, lässt das Streifen der Finger über die Gitarrensaiten vernehmen und das Rauschen und Dröhnen des alten, durch Effekte geschliffenes Kinder-Keyboards sich erheben und wieder verebben.

Behutsam führt das Album hinter die Fassade einer vermeintlichen Stille, deren intim-endzeitliche Klänge nach und nach wahrnehmbar und vertraut werden.

Pressetext – Birgit Polzer


A1 Rabbit

A2 Burning Maps

A3 Inventory

A4 The No-place

A5 Black Dogs

A6 For Buster Keaton

B1 Words

B2 Son Of Mares

B3 What I Think About When I Think About Rye

B4 A Sigh From The Rail

B5 Moving

B6 Kohelet


MusikerInnen:

Silvia Wohlgemuth - Gesang (rabbit)

Philip Daniel - Fiddel (black dogs + a sigh from the rail)

Bernd Heinrauch - Programmierung (words)

Alesis SR16 - Schlagzeug (burning maps + black dogs + words)

Einige Textpassagen/Samples - Robert Frank, Wilhelm Müller, J+W Grimm

Alles andere - TARE / Klaus Wohlgemuth

 

Aufgenommen im OFFBEAT RANCH Studio, Wörth/Gnas im Frühjahr 2020

Aufnahmetechnik und Mischung - Klaus Wohlgemuth

Mastering - Bernd Heinrauch

Design und Fotographien Klaus Wohlgemuth, außer "Ich auf dem Traktor" von Anton Wohlgemuth sen. 1987