JEMAND SOLLTE MIT DEM HUND GASSI GEHEN

Ein Stück in einem Akt von Tomislav Zajek

Ein Stück über drei Menschen und deren Beziehungen im Alltag, sowie über deren Hund.

 

"Ich habe dir einmal gesagt, dass ich mich ändern werde. Und dann hast du gesagt, Menschen hassen es, wenn die anderen sich ändern."

 

Er ist Bibliothekar in einer Schule und hat jetzt einen Hund, seine Exfreundin verkauft Flugtickets und hat einen neuen Partner. Und sein Vater, der Mann der Worte, bekommt einen Preis für sein Lebenswerk als Übersetzer. So hat er einen Anlass, in Sachen Beziehungen etwas zu tun, sie nicht so zu belassen, wie sie sich eben entwickelt haben und jetzt sind. Weil es nicht nur ihn betrifft. Weil es eben alle betrifft. Weil es darum geht, was zwischen ihnen war und nach wie vor ist. Was sie so sein lässt, wie sie sind. Was sie vor allem nebeneinanderher leben lässt und echte Vertraulichkeit nicht zulässt. Es geht um einiges. Und nicht zuletzt auch um den Hund.

"Jemand sollte mit dem Hund Gassi gehen" zeigt ein paar Stunden menschlichen Alltags, einen kleinen Ausschnitt aus Beziehungen, geprägt von mangelnder Offenheit und Nähe, Bequemlichkeit und Selbstbezogenheit, und gleichzeitig aber auch, dass Veränderung möglich ist.

 

Aufführungsdauer ca. 75 min

Regie: Peter Eisner

DarstellerInnen: Stefan Eisner, Petra Fasching, Wolfgang Fasching

Technik: Maximilian Fraß, Peter Eisner